2012

Dezember
Jahresabschluss

Juli
Vortrag: Pflegebedürftigkeit
Zu diesem Thema hatte der Ökumenische Hospizverein Hünfeld eingeladen. Referent war Herr Heinrich Kauck, Lehrer für Pflegeberufe und Pflege-Ausbilder beim DRK. Im Vortrag ging es um Fragen zu aktuellen Problemen rund um die Feststellung und Einstufung bei Pflegebedürftigkeit. Ebenso um Fragen der Versorgungsmöglichkeiten und (finanziellen) Hilfen. Welche Leistungsangebote gibt es, wie geschieht die Abwicklung, was ist mit Leistungsangeboten, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen.
Der Abend bot auch die Möglichkeit für Fragen und Aussprache mit dem Referenten.

Juni
Informationen zum Thema Betreuungs- Vorsorge- und Patientenverfügung
Normalerweise können wir ab unserem 18. Lebensjahr alleine und ausschließlich über die Grundfragen unserer gesundheitlichen Versorgung entscheiden. Im Idealfall bleibt diese Autonomie bis zu unserem Lebensende bestehen und wir müssen uns keine Gedanken über Themen wie Betreuungs-, Vorsorge- oder Patientenverfügung machen.

Was aber, wenn der Blitz trifft, sprich, wenn durch Unfall, Krankheit oder ähnliches wir nicht mehr in der Lage sind, selbst zu entscheiden. Wir hoffen immer, dass diese Situation erst am Lebensende eintritt und verschieben deshalb diese Fragen gerne auf später. Ein Blitz ist aber nicht berechenbar und kommt oft in Form von Unfällen oder plötzlichen Erkrankungen mit bleibenden Einschränkungen aus heiterem Himmel.

Mit diesem Bild verdeutlichte der Referent, Amtsgerichtsdirektor i.R. Richter J. Herbst, den Zuhörern, warum es sinnvoll ist, sich mit diesen Themen zu befassen. Verfügungen treffen zu einem Zeitpunkt der vollen Entscheidungsfähigkeit Vorsorge für Situationen nach einem Blitzeinschlag, der diese Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt oder ganz genommen hat.

hospiz_juni_2012Auf Einladung des Ökumenischen Hospizverein Hünfeld, referierte Richter i.R. Josef Herbst über die unterschiedlichen Formen von Vollmachten, deren formale Voraussetzungen und deren inhaltliche Bedeutung. Auch die individuellen und speziellen Fragen der interessierten Zuhörer wurden aufgegriffen und beantwortet.

Erfreulich viele Menschen sind unserer Einladung gefolgt, so Hermann Held, Koordinator beim Ökumenischen Hospizverein, der solche Informationsveranstaltungen als eine wichtige Aufgabe des Vereins beschreibt. Sie haben den Anwesenden deutlich gemacht, warum es sinnvoll ist, sich mit diesen Themen zu beschäftigen und zwar möglichst frühzeitig, denn wenn der Blitz erst trifft, ist es zu spät. So bedankte sich Held beim Referenten und verabschiedete sich bei den Gästen mit guten Wünschen für eine weiterführende Beschäftigung mit den Fragen des Abends zu Betreuungs-, Vorsorge- und Patientenverfügung.

März bis Dezember
Überarbeitung der Satzung

Januar bis November
Ausbildung neuer Ehrenamtlicher